RA Guido Bockamp


Guido Bockamp ist seit 2007 als Anwalt tätig. Der gebürtige Hamburger gründete die Kasseler Kanzlei Bockamp & Tesfaiesus und war von 2011 bis 2015 geschäftsführender Partner bei Bockamp Säfken & Partner.

Seit 2015 ist er Managing Executive Partner der Kanzlei Bockamp Tesfaiesus Dr. Port & Partner und wurde 2015 zum Schiedrichter bei der Deutschen Institution für Schiedgerichtsbarkeit (DIS)/German Institution of Arbitration ernannt. Sein Tätigkeitsfeld umfasst insbesondere den Bereich des Wirtschaftsrechts. Herr Bockamp leitet dabei die Abteilungen

  • Wettbewerbsrecht ("Lauterkeitsrecht")
  • Medien- und Urheberrecht
  • Kartellrecht
  • Heilmittelwerberecht
  • Arbeitsrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Compliance.

Tätigkeit in Gremenien und Verbänden

Rechtsanwalt Bockamp hat als Experte an Anhörungen von Legislativorganen auf Landes- und Bundesebene, sowie gegenüber der Bundesregierung, der Hessischen Landesregierung und der Europäischen Kommission teilgenommen. Rechtsanwalt Bockamp nimmt für Interessensvertreter an Gesetzgebungsverfahren, unter Anderem zur Reform des Kartellrechts (Bundesgerichtshof) teil (zur Publikationsliste).

Rechtsanwalt Bockamp ist Vertrauens- bzw. Konziliaranwalt mehrerer Verbände für den Bereich Wettbewerbsrecht. Er bearbeitete in den Jahren 2012 bis 2015 jeweils mehr als 100 Fälle im Wettbewerbsrecht. Außerdem is ter Mitglieder der Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR), der mit rund 5.000 Mitgliedern im In- und Ausland größten und ältesten der in Deutschland mit dem gewerblichen Rechtsschutz und dem Urheberrecht befassten Vereinigungen.

Lebenslauf

In Hamburg geboren, verbrachte Herr Bockamp seine Jugend in Nordhessen. In Kassel besuchte er zunächst das altsprachliche humanistische Friedrichsgymnasium und später die Jacob-Grimm-Schule, wo er 1999 sein Abitur mit der Note 1,4 ablegte und für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde. Anschließend leistete er seinen Zivildienst im Diakonischen Werk in Kurhessen Waldeck.

Seine berufliche Ausbildung führte Ihn unter anderem an die University of Cambridge (U.K.). Das Studium der Rechtswissenschaften und später auch der Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen begann er noch während seines Zivildienstes. Es folgten ein Praktikum, unter anderem beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Praktikum) und eine Tätigkeit bei der University of Texas und bei der texanischen Anwaltskanzlei Bickerstaff, Heath, Pollan & Caroom L.L.P. als Assistent des Senior-Partners.

Sein Staatsexamen legte Herr Bockamp nach sieben Studiensemestern im Freiversuch erfolgreich ab und begann seinen Referendarsdienst als einer der jüngsten Anwärter in Hessen überhaupt. Herr Bockamp wurde von den hessischen Referendaren zum Landessprecher der Referendarinnen und Referendare gewählt und war danach Mitglied des Einigungs- und Ausbildungsausschusses beim Hessischen Ministerium der Justiz in Wiesbaden.

Weitere Stationen seines beruflichen Werdegangs waren das Eigenbetriebsmanagement des Landkreises Kassel, wo Herr Bockamp unter anderem Einblick in die Praxis der europaweiten Vergaben und Ausschreibungen im Wert von mehreren Millionen Euro sowie in verschiedene Projekte im Bereich Public-Private-Partnership erhielt und außerdem Gelegenheit hatte, das Arbeitsrecht aus der betrieblichen Praxis kennen zu lernen. Außerdem war Herr Bockamp Mitarbeiter eines Bundesministers.

Dem Vergabe- und Kartellrecht blieb Herr Bockamp treu, als er im Jahr 2006 in das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zurückkehrte. Im dortigen Kartellrechtsreferat (Referat I B 1) hatte er unter anderem Gelegenheit, an der Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) mitzuarbeiten. Zudem war er für die wissenschaftliche Aufarbeitung diverser neuerer Entwicklungen aus dem europäischen Wettbewerbsrechts - z.B. zu den Auswirkungen der FENIN-Entscheidung des EuGH auf die Beschaffungstätigkeit der Öffentlichen Hand - zuständig. Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit lagen im Bereich der Rüstungs- und Standortpolitik. In dieser Zeit hat sich Herr Bockamp auch intensiv mit den juristischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, insbesondere hinsichtlich der Folgen für Empfänger von EU-Subventionen und des aus dem AGG folgenden Strafschadensersatzes, befasst.

In seiner (knappen) Freizeit engagiert sich Herr Bockamp in deutschlands ältester Bürgerrechtsvereinigung, Humanistischen Union und der American Civil Liberties Union (ACLU). Außerdem ist Herr Bockamp Mitglied der Skeptikerbewegung und Mitglied der GWUP (Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) e.V., des Förderverein des Fritz Bauer Institut e.V. und der Giordano-Bruno-Stiftung. Außerdem ist er davon überzeugt, dass die Bedeutung von Flamingo Kostümen in der Rechtsberatung möglicherweise unterschätzt wird.

 

Foto: RA Guido Bockamp

Guido Bockamp

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